Warum kommen so wenige Menschen zum Glauben?

Du bist mit Sicherheit Christ, wenn du diese Frage stellst. Ich vermute sogar, dass du in einem westlichen Land lebst. Würdest du in Afrika oder in Asien leben, hättest du sicherlich eine andere Erfahrung, denn dort kommen mehr Menschen zum Glauben als bei uns im Westen. Ein Bekannter von mir, der vor kurzem in einem Land der Sahara-Zone war, berichtete, dass zurzeit viele Muslime sich zum Christentum bekehren, wenn sie sehen, wie unbarmherzig ein gewisser Islam ist und wie geduldig manche Christen angesichts der Verfolgung reagieren.

Lass mich jetzt ein paar Antworten zu der Frage geben, warum so wenige Menschen in Westen zum Glauben kommen! Weiterlesen „Warum kommen so wenige Menschen zum Glauben?“

Ist der Molinismus biblisch?

Für viele bietet der Molinismus die ultimative Lösung in der Debatte über die Souveränität Gottes und den freien Willen des Menschen. Wir erinnern den Leser, dass in dieser Frage die klassischen Positionen einerseits der Arminianismus und andererseits der Calvinismus sind.

Arminianer verteidigen den Standpunkt, dass der Mensch eine „unbedingte“ Willensfreiheit besitzt. Sie argumentieren, dass Freiheit und harter Determinismus nicht miteinander vereinbar sind. Man nennt deshalb diese Position Inkompatibilismus. Würde Gott die Entscheidungen der Menschen vorherbestimmen, wäre der Mensch nicht wirklich frei und somit nicht verantwortlich für seine Taten.

Für Calvinisten sind souveräner Wille Gottes und eine gewisse Handlungsfreiheit des Menschen nicht unbedingt inkompatibel. Weiterlesen „Ist der Molinismus biblisch?“

Imperativ und Indikativ

Nein, es geht nicht in diesem Artikel um Grammatik. Es geht in Wirklichkeit um den Unterschied zwischen Gesetz und Evangelium, zwischen Gehorsam und Gnade.

Zwar sind Gesetz und Evangelium gegensätzlich. Das heißt aber nicht, dass das Gesetz ausschließlich dem Alten Testament gehört und das Evangelium dem Neuen. Viel zu oft denken Christen: ich verabscheue Gesetzlichkeit. Christus hat mich zur Freiheit berufen. Ich fühle mich deshalb eher als begnadigter Sünder, der jetzt frei vom Gesetz ist. Wenn Christen das sagen, wollen sie damit betonen, dass sie den Glauben nicht in erster Linie als Einhaltung von Regeln oder Traditionen sehen, sondern dass sie von der Gewissheit leben, dass Gott ihnen in Jesus Christus ihre Sünden vergeben hat. Gesetzlichkeit lässt keine Vergebung zu und spielt deshalb eine negative Rolle. Weiterlesen „Imperativ und Indikativ“

Die Freude von Weihnachten

Text: Matthäus 2, 1-12

Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete. Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 1und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Die meisten feiern Weihnachten, aber immer mehr Menschen wissen nicht, was sie an Weihnachten wirklich feiern und warum sie feiern. Für viele ist es nicht einmal ein Fest der Freude, sondern ist Synonym von Stress und Streit mit der Familie.

Drei Fragen möchte ich stellen: Was suchst du an Weihnachten? Wo suchst du an Weihnachten? Was schenkst du an Weihnachten? Weiterlesen „Die Freude von Weihnachten“

Falsche sexuelle Orientierung

GesetzmissbrauchHeute Morgen habe ich in meiner täglichen Bibellese 3Mose 18 gelesen. Da dieses Buch der Bibel für viele von uns nicht sehr bekannt ist, will ich zunächst sagen, worum es in diesem Kapitel geht.

Die Überschift des Kapitels lautet in der Lutherbibel 1984: Verbot geschlechtlicher Verirrungen. 3Mose, auch Leviticus genannt, gehört zu dem sog. Gesetz Moses. Es geht dort in erster Linie um Anweisungen für die Priester des Alten Bundes, und wie sie ihren Dienst verrichten sollen, aber die ethischen Prinzipien, die Gott in 3Mose formuliert, gelten dennoch für die ganze Gemeinschaft der Israeliten.

Wir finden im Kapitel 18 eine ganze Liste von sexuellen Praktiken, die strikt verboten sind. Genannt werden u.a. folgende Dinge: