Ist es einer Frau gestattet, zu evangelisieren?

In der Geschichte gab es viele Frauen, die als Evangelistinnen gedient haben. In letzter Zeit könnte man zum Beispiel Kathryn Kuhlman erwähnen oder heute Joyce Meyer. In Deutschland sind uns Namen wie Sabine Ball oder Christina Brudereck (Riecke) geläufig, die unter jungen Leuten missioniert haben oder immer noch missionieren. Mit dem Aufkommen des Internets wenden sich immer mehr Frauen mit evangelischen Botschaften an die Menschen und behaupten sogar Gläubige belehren zu wollen.

Deshalb klingt es schon seltsam, wenn man fragt: Ist es einer Frau gestattet, das Evangelium zu sagen? Was sagt aber die Bibel zu diesem Thema? Weiterlesen „Ist es einer Frau gestattet, zu evangelisieren?“

Das dialogische Prinzip des Gottesdienstes

modern_worshipVor langer Zeit hatte ich schon einen Artikel über das regulative Prinzip der Anbetung geschrieben. Regulativ heißt, dass die Bibel gewisse Regeln für den Gottesdienst aufstellt, wie zum Beispiel: Was zu einem Gottesdienst gehört und was nicht. In der Gemeinde, wo ich bin, gibt es zum Beispiel keine Gästegottesdienste. Das heißt nicht, dass wir nur unter Christen sind und bei uns keine Gäste willkommen sind. Nein, wir sind nur der Meinung, dass der Gottesdienst in erster Linie für Gottes Volk ist. Wir freuen uns natürlich, wenn Kirchenfremde bei uns das Evangelium hören wollen, aber wir denken nicht, dass bei uns ein Kabarett notwendig ist; wir bieten unseren Mitgliedern keine schauspielerischen Szenen, Pantomime oder ähnliche Kunststücke an.

Oh wie schade! Würdet ihr das tun, hättet ihr sicherlich mehr Zuschauer.

– Wir wollen aber keine Zuschauer haben, sondern Anbeter. Sicherlich wünschen wir uns manchmal eine größere Gemeinde, aber wir wissen, dass so etwas nur möglich ist, wenn Gott selbst Wachstum schenkt, nicht wenn wir den Menschen attraktive Programme anbieten. Wir gehen auf die Straße und predigen das Evangelium, und deshalb klatschen die Menschen nicht bei uns. Einige beschimpfen uns sogar, noch andere hören jedoch mit Neugier zu. Weiterlesen „Das dialogische Prinzip des Gottesdienstes“

Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte

Ehrlich gesagt, das Bild von einer Schafherde mag vielleicht beruhigend sein, aber es weckt bei uns keine besondere Gefühle mehr auf. Keiner würde zum Beispiel auf die Idee kommen, sich mit einem Schaf zu vergleichen, denn Schafe werden als nicht besonders schlau empfunden. Sagt man auch nicht: „du, dummes Schaf?“ Das Bild einer Schafherde kommt in der Bibel sehr oft vor, beispielsweise in dem bekannten Psalm 23, wo der Herr mit einem guten Hirten verglichen wird. Ich bin der Meinung, dass viele von uns sich mit diesen Tieren nicht wirklich identifizieren, wenn sie den Psalm lesen.

(1) „Ein Psalm Davids.“ Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (2) Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. (3) Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. (4) Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. (5) Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. (6) Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Israel war ein Hirtenvolk. Selbst David war in seiner Jugend ein Hirte. Für uns ist es schwer geworden, uns vorzustellen, was ein Hirtenleben wirklich bedeutet. Weiterlesen „Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte“