5 Dinge, die dem Evangelium schaden

Nach J.C. Ryle gibt es fünf Arten, dem Evangelium zu schaden:

  1. durch Substitution, indem wir die Person Christi durch etwas anderes ersetzen. Das kann eine Kirche, ein Amt oder sogar ein Glaubensbekenntnis sein.
  2. durch Hinzufügen, indem wir dem Motto „Christus allein“ noch etwas hinzufügen: die guten Werke zum Beispiel.
  3. durch Zwischenschaltung, indem wir zwischen Gott, Christus und uns weitere Vermittler zwischenschalten: die Heiligen, Maria…
  4. durch Unverhältnismäßigkeit, indem wir zweitrangigen Lehren oder Dinge zu viel Platz einräumen.
  5. durch Verwirrung, indem wir die einfachen Dinge des Glaubens zu kompliziert machen.

Stellvertreter der Sünder

Als Johannes der Täufer sah, dass Jesus zu ihm kam, rief er:

Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! (Joh. 1,29 )

Christen glauben, dass Christus mit seinem Leben Sühne für die Menschen getan hat. Christus hat Sühne geleistet, indem er die gerechte Strafe für die Sünde auf sich genommen hat. Er hat das Richtige und das Notwendige getan, damit der Zorn Gottes über die Sünde von den Menschen abgewendet wird.

Diese Sühnung war stellvertretend. Das heißt, wie gesagt, dass Christus diese Dinge an unserer Stelle erlitten hat. Die Bibel bestätigt dies. In Matthäus 20,28 lesen wir:

… sowie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.

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Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet

Im Brief des Paulus an die Kolosser lesen wir folgende Verse:

Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig aber ist es in Christus. Kolosser 2,15-17

Indem er die Forderungen des Gesetzes erfüllt hat, hat Christus die dämonischen Mächte entmachtet (Kol. 1,16; 2,10). Er hat diese finsteren Gewalten am Kreuz besiegt. Weiterlesen „Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet“

Die Freude von Weihnachten

Text: Matthäus 2, 1-12

Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete. Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 1und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Die meisten feiern Weihnachten, aber immer mehr Menschen wissen nicht, was sie an Weihnachten wirklich feiern und warum sie feiern. Für viele ist es nicht einmal ein Fest der Freude, sondern ist Synonym von Stress und Streit mit der Familie.

Drei Fragen möchte ich stellen: Was suchst du an Weihnachten? Wo suchst du an Weihnachten? Was schenkst du an Weihnachten? Weiterlesen „Die Freude von Weihnachten“

Die Auferstehung Jesu auf dem Prüfstand

puzzleWir haben uns in den letzten Blogartikeln mit den sog. Gottesbeweisen befasst. In diesem Artikel wollen wir zeigen, dass die Auferstehung Jesu Christi ein historisches Ereignis ist und deshalb auch ein Beweis für die Existenz Gottes und die Wahrheit der Bibel.

Der Apostel Paulus sagt in seinem 1. Korintherbrief:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.  1Kor 15,14

Paulus ist der Meinung, dass Christus wirklich auferstanden ist und dass dieses Ereignis von enstcheidender Bedeutung ist. Ist es eine Unwahrheit, dann hat der Glaube kein gültiges Fundament. Diese Aussage Paulus widerspricht ganz klar der Behauptung, dass die Verkündigung der Auferstehung alleine (Kerygma) – unabhängig von der Frage, ob Jesus wirklich leibhaftig auferstanden ist – wichtig wäre. Eine Hoffnung, die nicht auf historischen Fakten basieren würde, wäre laut Paulus eine reine Täuschung. Weiterlesen „Die Auferstehung Jesu auf dem Prüfstand“

Evangelisation ist theologisch

In seinem Buch „Die Predigt und der Prediger“ (engl. Preaching and Preachers) stellt Martyn Lloyd Jones eine berechtigte Frage: Warum fordern wir Menschen auf, an das Evangelium zu glauben und Buße zu tun? Es ist nicht möglich, sagt Lloyd Jones, von Umkehr zu reden, ohne vorher erklärt zu haben, warum der Mensch umkehren muss, was auf ihn zukommt, wenn er das nicht tut.

Man kann nicht jemand einladen, zu Christus zu kommen, ohne ihm vorher erklärt zu haben, warum er zu Jesus kommen muss. Weiterlesen „Evangelisation ist theologisch“