Der Geist ist das Unterpfand unseres Erbes

In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
Epheser 1,13-14

Der Heilige Geist ist nicht einfach eine Leihgabe von Gott an die Gläubigen. Paulus beteuert hier, dass dieser Geist das Unterpfand unseres Erbes ist. Dieses Wort Unterpfand könnte man auch mit Anzahlung übersetzen. Das ist das gleiche Wort in 2.Kor. 1,22 oder 2.Kor. 5,5. Gott verpflichtet sich durch dieses Pfand, am Ende den vollen Preis unseres Erbes zu zahlen, wenn Jesus wiederkommt. Das ist, was hier Erlösung genannt wird. Gemeint ist nicht die Vergebung der Sünden, sondern unserer Verherrlichung im Himmel. In anderen Worten ist der Heilige Geist bereits ein kleines Stück Himmel in unseren Herzen. Weiterlesen „Der Geist ist das Unterpfand unseres Erbes“

Die Freude von Weihnachten

Text: Matthäus 2, 1-12

Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete. Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 1und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Die meisten feiern Weihnachten, aber immer mehr Menschen wissen nicht, was sie an Weihnachten wirklich feiern und warum sie feiern. Für viele ist es nicht einmal ein Fest der Freude, sondern ist Synonym von Stress und Streit mit der Familie.

Drei Fragen möchte ich stellen: Was suchst du an Weihnachten? Wo suchst du an Weihnachten? Was schenkst du an Weihnachten? Weiterlesen „Die Freude von Weihnachten“

Cur Deus Homo? Warum wurde Gott Mensch?

Warum wurde Gott Mensch? So lautet das Werk, welches Anselm von Canterbury am Ende des 11ten Jahrhunderts geschrieben hat. Es ist nicht meine Absicht, kurz vor Weihnachten, einen Artikel über die Satisfaktionslehre von Anselm zu schreiben! Mir geht es darum, folgende Frage zu klären: Warum die Menschwerdung? Warum kam der ewige Sohn Gottes unter uns? Ich möchte mich auch kurz fassen: Jesus kam nicht, um aus uns bessere Menschen zu machen; er kam, uns zu erlösen. Sein Kommen war eine Rettungsexpedition.

Heute ist es so, dass die meisten Menschen immer noch auf eine bessere Welt hoffen. Leider muss ich euch enttäuschen; die Welt wird nicht besser werden. Man braucht nur die konkreten Ergebnisse des Klimagipfels von Kopenhagen, der heute zu Ende kommt, zu sehen und man wird schnell feststellen, wie egoistisch und unverantwortlich der Mensch sein kann. Die Bibel warnt uns, dass Gott diejenigen richten wird, die die Erde vernichten. Wir sind alle betroffen.

…und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten.
Offenbarung 11, 18 Weiterlesen „Cur Deus Homo? Warum wurde Gott Mensch?“

Die Wiederkunft Jesu

Manchmal frage ich mich, wenn ich bestimmte Christen höre, ob sie die Wiederkunft des Herrn überhaupt noch erwarten. Ich habe den Eindruck, dass  sich viele ein Leben nach dem Tod irgendwie vorstellen können, aber nur wenige auf die glorreiche Erscheinung unseres Herrn und auf die leibliche Auferstehung der Toten hoffen. Diese wichtigen Dogmen gehören jedoch unzertrennlich zu dem christlichen Glaubensbekenntnis. Es ist ein Merkmal der Endzeit, dass der Glaube vieler Mitmenschen erkalten wird. Es könnte sein, dass für sie die Parusie unseres Herrn zu einer unangenehmen Überraschung wird, wie für die törichten Jungfrauen in dem Gleichnis von Matthäus 25:

(11) Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! (12) Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. (13) Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Über diese Stelle möchte ich aber hier nicht reden, sondern über eine andere aus dem Brief, den Paulus an die Christen von Thessalonich schreibt:

Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
1 Thessalonicher 5, 1-2

Da ich weiß, dass Pretribulationisten eine andere Meinung vertreten, betone ich gerne, dass dieser Vers auch für Christen gilt. Weiterlesen „Die Wiederkunft Jesu“

Der feste Grund Gottes

In seinem 2. Brief an Timotheus schreibt Paulus:

Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
2 Timotheus 2, 19

Hier wird der Christ mit zwei wichtigen Wahrheiten konfrontiert:

  1. Gott ist Derjenige, der die Seinen kennt und beim Namen nennt.
  2. Jeder, der behauptet, dass er Gott kennt, soll dies durch sein Verhalten beweisen.

Die Zuversicht des Glaubens

Diesen Vers verstehe ich nicht so, als ob nur Gott wüßte, wer letztendlich gerettet werden sollte, sondern er ist uns als Zuspruch gegeben worden, um uns Trost und Zuversicht zu schenken und unseren Glauben zu stärken. Weiterlesen „Der feste Grund Gottes“