Weltverfolgungsindex 2017

Jedes Jahr erstellt die Organisation „Open Doors“ einen sog. Weltverfolgungsindex. Er zeigt, wo die Christen am härtesten verfolgt werden.

Seit Jahren hat an dem Gesamtbild sich wenig geändert:

  • den ersten Platz hat weiterhin Nordkorea und die Regime von Kim Jon-un.
  • die Plätze 2 bis 9 belegen islamische Staaten. 19 weiteren islamischen Staaten sind unter den 40 Länder dieser Liste. Somit beweist diese Religion wie „friedlich“ sie ist.

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Gott ist unter uns

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In Matthäusevangelium, Kapitel 1, Verse 18-23, lesen wir:

Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.

Das, was die Propheten längst angekündigt haben, soll endlich geschehen: der versprochene Retter kommt in die Welt. Weiterlesen „Gott ist unter uns“

5 Dinge, die dem Evangelium schaden

Nach J.C. Ryle gibt es fünf Arten, dem Evangelium zu schaden:

  1. durch Substitution, indem wir die Person Christi durch etwas anderes ersetzen. Das kann eine Kirche, ein Amt oder sogar ein Glaubensbekenntnis sein.
  2. durch Hinzufügen, indem wir dem Motto „Christus allein“ noch etwas hinzufügen: die guten Werke zum Beispiel.
  3. durch Zwischenschaltung, indem wir zwischen Gott, Christus und uns weitere Vermittler zwischenschalten: die Heiligen, Maria…
  4. durch Unverhältnismäßigkeit, indem wir zweitrangigen Lehren oder Dinge zu viel Platz einräumen.
  5. durch Verwirrung, indem wir die einfachen Dinge des Glaubens zu kompliziert machen.

Erwählung ist bedingungslos

Die Begriffe Erwählung und Prädestination (Vorherbestimmung) sind zweifellos biblische Begriffe. Sie kommen häufig in der Bibel vor. Sie werden nicht nur im Zusammenhang mit dem Volk Israel oder mit bestimmten Schlüsselpersonen verwendet, wie Jakob und Esau in Römer 9, sondern beziehen sich auf alle Menschen. Gott ist ein Herrscher, der Einfluss auf das Schicksal aller Menschen nimmt.

Behaupten, dass Gott nur ein Beobachter der Geschichte ist, dass er sich passiv verhält, findet nirgendwo Halt in der Bibel. Alle Christen sind sich einig, dass Gott entscheidet, dass er handelt, dass niemand seinen souveränen Plan hindern kann. Alle sind sich auch einig, dass Gott viele seiner Entscheidungen vor Grundlegung der Welt getroffen hat.

Die strittige Frage ist folgende: Wie sehr bestimmt Gott das Schicksal der Menschen und auf welche Weise greift er in ihrer Geschichte ein? Da sind sich Christen bei weitem nicht einig. Erwählt Gott die Menschen bedingungslos, nach seinem Wohlgefallen, zum Heil oder erwählt er sie aufgrund bestimmter Einstellungen, die er in ihnen entdeckt? Weiterlesen „Erwählung ist bedingungslos“

Ist es einer Frau gestattet, zu evangelisieren?

In der Geschichte gab es viele Frauen, die als Evangelistinnen gedient haben. In letzter Zeit könnte man zum Beispiel Kathryn Kuhlman erwähnen oder heute Joyce Meyer. In Deutschland sind uns Namen wie Sabine Ball oder Christina Brudereck (Riecke) geläufig, die unter jungen Leuten missioniert haben oder immer noch missionieren. Mit dem Aufkommen des Internets wenden sich immer mehr Frauen mit evangelischen Botschaften an die Menschen und behaupten sogar Gläubige belehren zu wollen.

Deshalb klingt es schon seltsam, wenn man fragt: Ist es einer Frau gestattet, das Evangelium zu sagen? Was sagt aber die Bibel zu diesem Thema? Weiterlesen „Ist es einer Frau gestattet, zu evangelisieren?“

Völlige Verderbtheit

Die Lehre der völligen Verderbtheit des Menschen gehört zu den sogenannten Gnadenlehren oder 5 Punkten des Calvinismus. Gemäß dieser Lehre ist die Natur, die der Mensch von Adam geerbt hat, in allen ihren Bestandteilen verdorben. Leib, Verstand, Seele, aber auch der Wille des Menschen befinden sich nicht mehr in dem Zustand, den sie vor dem Sündenfall hatten. Viele Christen vertreten zwar die Meinung, dass der Mensch nach Adams Fall eine sündhafte Natur geerbt hat; nicht alle würden jedoch zustimmen, dass diese Natur völlig verdorben ist.

Bevor wir uns mit dem Wahrheitsgrad dieser Aussage befassen, müssen wir zunächst klären, was genau mit völliger Verderbtheit gemeint ist. Wenn behauptet wird, dass der Mensch gänzlich verdorben ist, bedeutet dies natürlich nicht, dass er gar keine Fähigkeit mehr hätte, etwas Gutes zu tun. Es heißt vielmehr, dass es keinen Teil seiner Person gibt, der nicht von der Sünde beeinträchtigt wurde. Weiterlesen „Völlige Verderbtheit“