Weltverfolgungsindex 2017

Jedes Jahr erstellt die Organisation „Open Doors“ einen sog. Weltverfolgungsindex. Er zeigt, wo die Christen am härtesten verfolgt werden.

Seit Jahren hat an dem Gesamtbild sich wenig geändert:

  • den ersten Platz hat weiterhin Nordkorea und die Regime von Kim Jon-un.
  • die Plätze 2 bis 9 belegen islamische Staaten. 19 weiteren islamischen Staaten sind unter den 40 Länder dieser Liste. Somit beweist diese Religion wie „friedlich“ sie ist.

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Erwählung ist bedingungslos

Die Begriffe Erwählung und Prädestination (Vorherbestimmung) sind zweifellos biblische Begriffe. Sie kommen häufig in der Bibel vor. Sie werden nicht nur im Zusammenhang mit dem Volk Israel oder mit bestimmten Schlüsselpersonen verwendet, wie Jakob und Esau in Römer 9, sondern beziehen sich auf alle Menschen. Gott ist ein Herrscher, der Einfluss auf das Schicksal aller Menschen nimmt.

Behaupten, dass Gott nur ein Beobachter der Geschichte ist, dass er sich passiv verhält, findet nirgendwo Halt in der Bibel. Alle Christen sind sich einig, dass Gott entscheidet, dass er handelt, dass niemand seinen souveränen Plan hindern kann. Alle sind sich auch einig, dass Gott viele seiner Entscheidungen vor Grundlegung der Welt getroffen hat.

Die strittige Frage ist folgende: Wie sehr bestimmt Gott das Schicksal der Menschen und auf welche Weise greift er in ihrer Geschichte ein? Da sind sich Christen bei weitem nicht einig. Erwählt Gott die Menschen bedingungslos, nach seinem Wohlgefallen, zum Heil oder erwählt er sie aufgrund bestimmter Einstellungen, die er in ihnen entdeckt? Weiterlesen „Erwählung ist bedingungslos“

Völlige Verderbtheit

Die Lehre der völligen Verderbtheit des Menschen gehört zu den sogenannten Gnadenlehren oder 5 Punkten des Calvinismus. Gemäß dieser Lehre ist die Natur, die der Mensch von Adam geerbt hat, in allen ihren Bestandteilen verdorben. Leib, Verstand, Seele, aber auch der Wille des Menschen befinden sich nicht mehr in dem Zustand, den sie vor dem Sündenfall hatten. Viele Christen vertreten zwar die Meinung, dass der Mensch nach Adams Fall eine sündhafte Natur geerbt hat; nicht alle würden jedoch zustimmen, dass diese Natur völlig verdorben ist.

Bevor wir uns mit dem Wahrheitsgrad dieser Aussage befassen, müssen wir zunächst klären, was genau mit völliger Verderbtheit gemeint ist. Wenn behauptet wird, dass der Mensch gänzlich verdorben ist, bedeutet dies natürlich nicht, dass er gar keine Fähigkeit mehr hätte, etwas Gutes zu tun. Es heißt vielmehr, dass es keinen Teil seiner Person gibt, der nicht von der Sünde beeinträchtigt wurde. Weiterlesen „Völlige Verderbtheit“

Warum kommen so wenige Menschen zum Glauben?

Du bist mit Sicherheit Christ, wenn du diese Frage stellst. Ich vermute sogar, dass du in einem westlichen Land lebst. Würdest du in Afrika oder in Asien leben, hättest du sicherlich eine andere Erfahrung, denn dort kommen mehr Menschen zum Glauben als bei uns im Westen. Ein Bekannter von mir, der vor kurzem in einem Land der Sahara-Zone war, berichtete, dass zurzeit viele Muslime sich zum Christentum bekehren, wenn sie sehen, wie unbarmherzig ein gewisser Islam ist und wie geduldig manche Christen angesichts der Verfolgung reagieren.

Lass mich jetzt ein paar Antworten zu der Frage geben, warum so wenige Menschen in Westen zum Glauben kommen! Weiterlesen „Warum kommen so wenige Menschen zum Glauben?“

Ist der Molinismus biblisch?

Für viele bietet der Molinismus die ultimative Lösung in der Debatte über die Souveränität Gottes und den freien Willen des Menschen. Wir erinnern den Leser, dass in dieser Frage die klassischen Positionen einerseits der Arminianismus und andererseits der Calvinismus sind.

Arminianer verteidigen den Standpunkt, dass der Mensch eine „unbedingte“ Willensfreiheit besitzt. Sie argumentieren, dass Freiheit und harter Determinismus nicht miteinander vereinbar sind. Man nennt deshalb diese Position Inkompatibilismus. Würde Gott die Entscheidungen der Menschen vorherbestimmen, wäre der Mensch nicht wirklich frei und somit nicht verantwortlich für seine Taten.

Für Calvinisten sind souveräner Wille Gottes und eine gewisse Handlungsfreiheit des Menschen nicht unbedingt inkompatibel. Weiterlesen „Ist der Molinismus biblisch?“

Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet

Im Brief des Paulus an die Kolosser lesen wir folgende Verse:

Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig aber ist es in Christus. Kolosser 2,15-17

Indem er die Forderungen des Gesetzes erfüllt hat, hat Christus die dämonischen Mächte entmachtet (Kol. 1,16; 2,10). Er hat diese finsteren Gewalten am Kreuz besiegt. Weiterlesen „Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet“