Was hat Homosexualität mit Sklaverei zu tun?

Seit 2001 ist es in Deutschland für zwei Menschen gleichen Geschlechts möglich, eine eingetragene Lebenspartnerschaft zu schließen. In anderen Ländern wie die USA, England, Frankreich, Spanien ist es ihnen sogar möglich, einen sogenannten „Ehevertrag“ zu schließen. Es ist in Deutschland nur eine Frage der Zeit, bis diese Möglichkeit auch homosexuellen Paaren angeboten wird.

Jetzt werden viele sagen: Es ist gut so! Was könnte verhindern, dass zwei Menschen gleichen Geschlechts, die sich lieben und sich gegenseitige Treue versprechen, auch diese gefestigte Form der Gemeinschaft genießen. Viele „Kirchen“ haben es verstanden und erteilen schon ihren Segen über solche „Eheschließungen“.

Dafür müssen sie aber eine Rechtfertigung entweder in der Tradition oder in der Bibel suchen. Die Evangelische Kirche in Deutschland, die z.B. zu solchen Kirchen gehört, meint sie auch in der Bibel gefunden zu haben. Zwar befinden sich in der Bibel zahlreiche Stellen, die offensichtlich die Homosexualität verurteilen, aber wenn man näher schaut, sind sie nicht so eindeutig. Sie würden nicht alle Formen von Homosexualität verurteilen, sondern nur pädosexuelle Praktiken oder die sog. Sodomie. Siehe dazu unsere Position hier und hier. Weiterlesen „Was hat Homosexualität mit Sklaverei zu tun?“

Ist der Präterismus biblisch?

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Was die Lehre der Endzeit angeht, werden in den christlichen Kreisen zwei Auslegungstraditionen vertreten:

  • Eine überwältigende Mehrheit von Christen sind der Ansicht, dass die Wiederkunft des Herrn, das Endgericht und die Auferstehung der Toten Ereignisse sind, die noch in der Zukunft liegen. Sowohl Prämillenaristen als die meisten Amillenaristen und Postmillenaristen vertreten eine solche Lehre.
  • Dagegen sind „Präteristen“ der Meinung, dass diese Dinge ganz oder zum Teil in der Vergangenheit erfüllt wurden. Sie haben sich im Jahre 70 nach Christus erfüllt, als der Tempel von Jerusalem zerstört wurde.

Dabei ist es wichtig, einen Unterschied zwischen Vollpräteristen und Teilpräteristen zu machen. Teilpräteristen sind der Meinung, dass der sog. „Tag des Herrn“ und der Antichrist zu der Vergangenheit gehören; Jesus wäre auch im Jahr 70 (zumindest sinnbildlich) wiedergekommen. Teilpräteristen betrachten die leibliche Wiederkunft Jesu, die Auferstehung der Toten und das Endgreicht als noch nicht erfüllt. Aus diesem Grund ist ihre Position noch im Rahmen der Orthodoxie. Vollpräteristen sind dagegen der Meinung, dass wir sowohl keine Wiederkunft des Herrn als auch eine leibliche Auferstehung zu erwarten haben. Wenn Christen sterben, meinen sie, kommt ihre Seele in den Himmel und wird dort für immer bleiben. Der Kosmos wird auch kein baldiges Ende haben.

Wir wollen in dieser Studie zeigen, dass die Ansicht der Vollpräteristen zutiefst unbiblisch ist. Weiterlesen „Ist der Präterismus biblisch?“