Die Auferstehung Jesu auf dem Prüfstand

puzzleWir haben uns in den letzten Blogartikeln mit den sog. Gottesbeweisen befasst. In diesem Artikel wollen wir zeigen, dass die Auferstehung Jesu Christi ein historisches Ereignis ist und deshalb auch ein Beweis für die Existenz Gottes und die Wahrheit der Bibel.

Der Apostel Paulus sagt in seinem 1. Korintherbrief:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.  1Kor 15,14

Paulus ist der Meinung, dass Christus wirklich auferstanden ist und dass dieses Ereignis von enstcheidender Bedeutung ist. Ist es eine Unwahrheit, dann hat der Glaube kein gültiges Fundament. Diese Aussage Paulus widerspricht ganz klar der Behauptung, dass die Verkündigung der Auferstehung alleine (Kerygma) – unabhängig von der Frage, ob Jesus wirklich leibhaftig auferstanden ist – wichtig wäre. Eine Hoffnung, die nicht auf historischen Fakten basieren würde, wäre laut Paulus eine reine Täuschung. Weiterlesen „Die Auferstehung Jesu auf dem Prüfstand“

Der moralische Gottesbeweis

puzzleBisher haben wir uns mit den drei Gottesbeweisen der theoretischen Philosophie befasst. Mit dem moralischen Gottesbeweis verlassen wir diesen Bereich. Kant befasst sich z.B. mit diesem Punkt in seiner Kritik der praktischen Vernunft.

Die Frage lautet: Gibt es moralische Prinzipien, die überall und jederzeit gelten? Können allgemein gültige Werte postuliert werden, und dies unabhängig von dem Entwicklungsstand einer Gesellschaft? Ist es noch möglich, von Gutem und Bösem zu sprechen, wenn wir nicht einen Gott postulieren, der uns sagen würde, was gut und böse ist?

Aber was ist mit absoluten Werten gemeint? – Ganz einfach, das sind solche Urteile wie:

  • die Würde des Menschen ist unantastbar.
  • Jeder Mensch wird frei geboren.
  • Männer und Frauen sollen die gleichen Rechte haben.
  • Kinder haben ein Recht auf Bildung.
  • Völkermord gehört bestraft.

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Der teleologische Gottesbeweis

puzzleDer dritte Gottesbeweis der theoretischen Philosophie wird teleologischer Gottesbeweis genannt (von griechischem telos: Zweck). Thomas von Aquin u.a. war der Meinung, dass die Welt zielgerichtet erschaffen wurde und fast alles auf Ordnung und Schönheit ausgelegt ist. Eine solche Organisation bedarf auf jeden Fall einer äußeren Ursache und diese Ursache muss intelligent sein. Aus „unintelligenter“ Materie kann die organisierte Welt, so wie wir sie kennen, nicht alleine entstanden. Ein Schöpfer-Gott muss deshalb existieren.

Der Psalmist konnte sagen:

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.  Psalm 19,2

Heute würde man von „Intelligent Design“ sprechen. Die Befürworter eines solchen Intelligent Design führen folgende Thesen an:

  • Die Naturgesetze (vor allem die Naturkonstanten) sind ganz genau, wie sie sein sollten. Wären sie nicht so fein abgestimmt, wäre das Leben im Universum nicht möglich.
  • Die Evolution, wenn es eine gibt, muss gelenkt worden sein, um die heutige Welt zu erklären. Komplizierte Lebewesen können nicht zufällig entstanden sein.
  • Das sog. Prinzip der Entropie müsste jede komplexe Form von Leben verhindern.

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