Ausgeklügelte Fabeln

bibel-griechischViele liberale Theologen sehen in den Berichten des Neuen Testaments nur menschliche Erfindungen. Jesu Botschaft kann man nicht wirklich rekonstruieren und die Wunder, die man ihm zuschreibt, hätte er nie vollzogen. Die Evangelien hätten die Apostel beschönigt.

Sollte man glauben, dass Paulus dem auferstandenen Jesus begegnet ist? Wie kann man die plötzliche Bekehrung des großen 13. Apostels erklären? Saulus, ein überzeugter Verfolger der Gemeinde, wie kann er zu einem überzeugten Prediger der Guten Nachricht werden? Gerd Lüdemann hat seine Idee dazu: Paulus, der im Judentum bedeutungslos war, hat eine strategische Wende vollzogen und hat mit dem schlecht vermarkteten „Jesus“ eine Weltreligion gegründet.

Viele dieser modernen „Spezialisten“ stellen die Jünger Jesu entweder als Lügner oder skrupellose Fanatiker dar. In Wirklichkeit sind diese Ansichten nicht neu. Es gab bereits in der frühen Kirchen Menschen, die sie vertreten haben. Weiterlesen „Ausgeklügelte Fabeln“

What would Jesus do? Was würde Jesus tun?

wwjdDer französische Theologe Pierre Abélard (Petrus Abaelard) lebte im Mittelalter. Abaelard ist nicht nur für seine verbotene Liebe zu Heloisa bekannt, sondern auch für seine besondere Christologie.

Abaelard wehrte sich vehement gegen die klassische Theologie (siehe dazu folgenden Artikel), wonach Jesus am Kreuz gestorben ist, um die Sünder durch sein Blut zu erkaufen. Er meinte, dass Jesus aufgrund seiner Hingabe für uns ein Vorbild ist. Es gibt keine größere Liebe als sein Leben für seine Freunde zu geben, hat Jesus einmal gesagt. In anderen Worten: Wir sollten den Heiland nachahmen.

Heute hat sich eine ähnliche theologische Richtung gebildet, die sich nicht auf das konzentriert, was Christus für uns getan hat, sondern auf das, was wir für ihn tun könnten. Diese Ansicht hat sich vor allem in den USA entwickelt, aber sie ist auch in Europa durch die Armbänder WWJD bekannt geworden: What would Jesus do? Weiterlesen „What would Jesus do? Was würde Jesus tun?“

Der feste Grund Gottes

In seinem 2. Brief an Timotheus schreibt Paulus:

Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
2 Timotheus 2, 19

Hier wird der Christ mit zwei wichtigen Wahrheiten konfrontiert:

  1. Gott ist Derjenige, der die Seinen kennt und beim Namen nennt.
  2. Jeder, der behauptet, dass er Gott kennt, soll dies durch sein Verhalten beweisen.

Die Zuversicht des Glaubens

Diesen Vers verstehe ich nicht so, als ob nur Gott wüßte, wer letztendlich gerettet werden sollte, sondern er ist uns als Zuspruch gegeben worden, um uns Trost und Zuversicht zu schenken und unseren Glauben zu stärken. Weiterlesen „Der feste Grund Gottes“